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Grasellenbacher Wiesen

Die Grasellenbacher Wiesen zeichnen sich durch einen feuchten Boden und reichlich Vegetation aus. Zu dieser gehören vor allem sogenannte Binsengräser. Diese werden von den meisten Rinderrassen allerdings verschmäht. Somit ist eine Beweidung der brach liegenden Flächen, die für die Landwirtschaft nicht verwendet werden können, mit herkömmlichen Rinderrassen nicht ausreichend möglich.

Als Ausnahme gelten hier Wasserbüffel. Die anpassungsfähigen Tiere finden sich in den Feuchtwiesen sehr gut zurecht. Zudem fressen sie die Binsen nur zu gerne. Unter diesem Aspekt kooperiert der Verein mit der Schierenbeck/Mauermann GbR in Grasellenbach. Ziel ist es, eine kleine Wasserbüffelherde aufzubauen und die Tiere als Landschaftspfleger einzusetzen.

Hinzu kommt eine Beteiligung an dem Bubalus Ferrus Projekt, das von der True Nature Foundation initiiert wird. Hier geht es um die Rückzüchtung des wilden europäischen Wasserbüffels. Die Grasellenbacher Wiesen sind als erstes Projekt mit drei jungen Wasserbüffel-Färsen im April 2014 gestartet. Die Tiere stammen von der Büffelfarm in Hatten.