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Chianina

Für das Rückzüchtungsprojekt des ausgestorbenen Auerochsen haben sich das Freilichtlabor Lauresham und der Förderkreis für die Rasse der Chianina-Rinder als Zuchtkühe entschieden. Die toskanische Rasse weist viele Merkmale des ausgestorbenen Auerochsen auf. Ihre Hörner sind leicht geschwungen und zeigen nach vorn. Des weiteren sind die „weißen Riesen“ sehr hochbeinig, haben für ihre stattliche Größe eine grazile Figur mit einem leicht geschwungenen Rücken und langen Beinen. „Chianina“ gilt als die größte Rinderrasse der Welt. Ausgewachsene Kühe erreichen eine Widerristhöhe von über 160 Zentimetern und bringen bis zu 800 Kilogramm auf die Waage. Die männlichen Tiere werden deutlich größer und schwerer. Sie können eine Höhe von bis zu 180 Zentimetern mit einem Gewicht von über 1000 Kilogramm erreichen. In Italien sind sie beliebte Fleischlieferanten.

Zur Lorscher Herde gehören die drei Kühe „Speranza“, „Maxima“ und „La Nova“. Letztere kam bereits tragend nach Lorsch und brachte am 01. April 2014 ein gesundes Bullenkalb auf die Welt. Der kleine Bulle „Bruno“ soll ebenfalls für die Rückzüchtung des Auerochsen eingesetzt werden.